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Ausgabe 03
ausgabe 03/mai 2010

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Interview

Macht denn das digitale Produzieren Ihre Arbeit einfacher?
Gernstl: Einfacher schon, aber nicht wirklich schneller. Wenn man, wie ich es gerne mache, einfach mal acht verschiedene Schnittfassungen ausprobieren kann, muss man sich doch irgendwann einmal für eine entscheiden.
Mager: Franz sitzt gerne mal vier bis sechs Wochen rum, um an Schnittfassungen für einen neuen Kinofilm zu tüfteln, für den es noch überhaupt keine Finanzzusagen oder einen Senderauftrag gibt. Unsere technischen Möglichkeiten sind verführend.

Die Umstellung auf das Drehen mit HD-Kameras thematisieren Sie und Ihr Team ja sogar in den neuesten „Gernstl unterwegs“-Folgen.
Gernstl: Man möchte ja nicht mit der zweitbesten Technik arbeiten. Wir haben vor zweieinhalb Jahren zu den ersten gehört, die Dokumentarfilme in HD produziert haben.

Und trotzdem hört man im Film, wie der Kameramann über das Gewicht der neuen Kamera stöhnt.
Gernstl: Wir verstecken die Fernsehsituation eben nicht und sprechen offen über unsere Arbeitsweise. Dafür darf dann ab und zu auch das Mikrophon ins Bild hängen.—*

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HERMANN F.

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