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TITEL: Seven Dwarves
GENRE: Factual
SENDER: Channel 4, Großbritannien

Runter mit der Zipfelmütze

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„Der ganze Hi-Ho-Scheiß“ kann einem schon ziemlich auf die Nerven fallen, wenn man in den Wochen vor Weihnachten Tag für Tag zipfelbemützt für „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ auf der Bühne steht. Sagt Grumbly. Im richtigen Leben heißt Grumbly eigentlich Max, ist knapp über 30 Jahre alt und hat als Kind irgendwann aufgehört zu wachsen. Einmal im Jahr nimmt er sich eine Auszeit von seinem Bürojob, zieht mit sechs ebenfalls kleinwüchsigen Kollegen in eine WG und gehört zu den Lieblingen des jungen Publikums, das zu den Märchen-Aufführungen kommt. Das ist aber nur der Rahmen für die Channel-4-Doku „Seven Dwarves“, in der über mehrere Wochen erzählt wird, wie es sich eigentlich als Erwachsener lebt, der wegen seiner Körpergröße im normalen Leben immerzu auffällt und auf Hindernisse stößt. Ganz ohne mitleidigen Unterton. Stattdessen geht’s darum, wie unterschiedlich jeder aus der Truppe mit seinem Handicap umgeht, um Selbstbewusstsein und um die Ziele der sieben für ihr Leben jenseits der Rettung von Märchenprinzessinnen. Das ist ganz toll, weil Kleinwüchsige im Fernsehen sonst ausschließlich in ihren Rollen zu sehen sind, aber leider manchmal arg schleppend erzählt.



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TITEL: Sperm Donor
GENRE: Doku
SENDER: Style Network, USA

Ein edler Spender

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Er war jung und brauchte das Geld. All die Jahre später wird er nun gestehen, was ihn damals durchs Studium gebracht hat ohne die Eltern anzupumpen oder für lästige Nebenjobs früh aufzustehen. Ben war Samenspender. 150 Dollar gab’s pro – nun ja: Lieferung. Inzwischen arbeitet er als Anwalt und hat über eine Kontaktdatenbank im Internet herausgefunden, dass seine Spermatozoiden offensichtlich höchst beliebt waren. Und er in den vergangenen Jahren ungefähr 70 mal Vater geworden ist. Die ersten Kids haben sich schon per Mail gemeldet, weil sie langsam gerne mal wüssten, wer ihr Papa ist. Darüber eine einfache Doku zu drehen, war dem amerikanischen Style Network selbstverständlich nicht spektakulär genug. Also ist’s eine Doku darüber geworden, wie Ben die Vaterschaften seinem Freundeskreis gesteht. Der beste Kumpel erfährt’s beim Bierchen und prustet: „Du hast einen Clan!“ Nur der langweiligen Verlobten, die Ben beim gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant in Kenntnis setzt, will so spontan kein guter Gag dazu einfallen. Macht nix, Style Network hat ja ihre Reaktion auf das Geständnis im Kasten. In Großaufnahme und HD. Das ist mindestens genauso viel wert.